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Herzlichen Willkommen zum „Tag des deutschen Bieres“

Mit dem Tag des Deutschen Bieres wird seit 1994 vom Deutschen Brauer Bund der Erlass der bayrischen Landordnung im Jahr 1516 gefeiert.
Der Tag des Deutschen Bieres findet jährlich am 23. April statt, dem Jahrestag des Erlasses.

Da ich auch gerne ein schönes gekühltes Bier trinke, wenn ich mal Lust habe, widme ich also mal auch einen kleinen Beitrag diesem herrlichen Getränk.

Allerdings soll hier keine Animation zum übermäßigen Trinken oder die Verherrlichung von Alkohol entstehen!!!

Zahlen Daten und Fakten
• Pro Kopf Konsum von Bier in Deutschland nimmt immer weiter ab.
War es 2000 noch 125,6 Liter, sind es in 2013 nur noch 106,6 Liter.
Das entspricht einer Reduzierung von -15 %.
Im europäischen Vergleich liegen wir auf Platz 3 Hinter
Tschechien und Österreich. Wer hätte das gedacht.
• Bierpreisentwicklung auf dem Oktoberfest München:
Im Jahr 2000 lag der Preis bei 11,20 DM ( 5,72 Eur) und in 2013 bei 9,40 Euro.
Das ist eine Preissteigerung von 64 %.
• Laut einer Umfrage an Männer
„ Worauf würden Sie eher einen Monat lang verzichten – Sex oder Bier?“
Sagten 17% tatsächlich Sex und 83% verzichten lieber auf das Bier.

Auch ein kleines ausschweifen nach Amerika darf in diesem Falle nicht fehlen,
da ich im Reiseführer gelesen habe, dass es in San Francisco auch gute Brauereien geben soll,
die sogar nach dem Deutschen Reinheitsgebot brauen.

Aber was ist das Deutsche Reinheitsgebot?
Schon mal davon gehört?

Das deutsche Reinheitsgebot sichert seit fast 500 Jahren die Bier Qualität.

Im April 1516 trat der Bayerische Landständetag unter Vorsitz von Herzog Wilhelm IV.in Ingolstadt zusammen. Dieses Gremium billigte eine vom Herzog vorgelegte Vorschrift -und machte sie damit für ganz Bayern verbindlich – dass zur Herstellung des Bieres nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden dürften.
Die Klarstellung, dass es sich um Gerstenmalz zu handeln habe, wurde später eingefügt.
Von der Rolle der Hefe wusste man noch nichts. Dennoch ist der Grundtext kontinuierlich in neueren Gesetze fortgeschrieben worden, deren Wirkungsbreite sich immer weiter ausdehnte.
Deutsches Bier muss in der Bundesrepublik Deutschland laut Gesetz auch heute noch ausschließlich aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser hergestellt werden. Damit ist das Reinheitsgebot von 1516 die älteste, noch heute gültige Lebensmittelgesetzgebung der Welt!

Mit dieser Vorschrift wurde Verfälschungen vorgebeugt, vor allem aber chemische oder andere Zusätze ausgeschlossen. Denn bevor man Hopfen zur Konservierung und als Aromaspender in der  Bierbrauerei einsetzte, wurden alle möglichen anderen Kräuter zum Würzen verwendet. Manche  davon waren ausgesprochen giftig und geeignet, Halluzinationen bei den Biertrinkern zu erzeugen.
Was alles kam hinein? Ochsengalle, Wacholder, Gagel, Schlehe, Eichenrinde, Wermut, Kümmel, Anis, Lorbeer, Schafgarbe, Stechapfel, Enzian, Rosmarin, Rainfarn, Johanniskraut, Fichtenspäne, Kiefernwurzeln, vor allem aber auch Bilsenkraut.

Das Reinheitsgebot von 1516 hat auch heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt.  Denn es garantiert in einer Zeit, in der andere Lebensmittel oft negative Schlagzeilen machen,
einen wirksamen Verbraucherschutz: Deutsches Bier enthält keine künstlichen Aromen und keine Zusatzstoffe – nur Malz, Hopfen, Hefe und Wasser.

Das sind 4 meine Lieblingssorten:

Starkbier
Das sind Biere mit höherem Stammwürzgehalt, dadurch auch alkoholreicher.
Hierzu zählen besonders die Bockbiere, in den Sorten Bock, Mai-Bock, Doppelbock oder Weizenbock und das in Deutschland seltenere Porter.
Vor allem das Erdbeer – Porter von Lausitzer hat es mir angetan. Das gibt es zur Erdbeersaison auch bei unserem Erdbeerhändler um die Ecke und schmeckt eiskalt einfach lecker 😉
Da kann es auch schon mal sein, das ich mit Oma eigentlich zu Kaffee und Kuchen los fahre, aber bei Kuchen und Erdbeer-Porter hängen bleibe.

Erdbeer Porter

Kölsch
So darf sich ein Bier nur nennen, wenn es in Köln gebraut wird und auch in Köln und Umgebung nur
ausgeschenkt.
Vor allem die kleinen Glässchen finde ich dann spitze, da dann das Bier nie abgestanden schmeckt
und immer frisch ist. Da kann man immer mal ein kleines 0,3 l Bier für 1,20 Euro trinken.

Kölsch

Schwarzbier
Durch die Auswahl des Malzes erreicht man eine tiefe Farbe, nach der das Bier den Namen erhalten hat.
Irgendwie finde ich schmeckt ein dunkles Bier besser, kräftiger…Ein Beispiel habe ich allerdings
gerade nicht parat.

Köstritzer

Radler
Am liebsten Kölsch gemischt mit Fante oder jegliches anderes Bier mit Fanta gemischt.
Nicht mit Sprite. Denn ich finde dann wird das Bier nochmal süßer und es schmeckt nochmal besser.
Seit einigen Jahren kaufe ich auch immer alkoholfreies Radler, das sogar ganz ohne Prozente
auskommt und somit alltagstauglich ist 😉

Radler alkoholfrei

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