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Aus dem Leben einer Teilzeit-Schrauberin

Seit 4 Wochen wird bei uns geschraubt, renoviert und gemalt.
Wobei es immer weniger wird, was auch gut so ist.

Naja. Das malen ging ziemlich schnell, da gab es auch sehr viele helfende Hände.
Die alten Möbel waren auch einfach umzuziehen, da waren die vielen Helferlein auch da.

Nun wurden doch so einige neue Möbel gekauft, voller Eifer und Freude.
Da waren die vielen Helferlein aber schon wieder weg.

Also gibt es seither jede Woche ein anderes Schrank Projekt, da wir ja nur abends oder am Wochenende die Zeit haben so etwas zu machen.

Doch nach der letzten Kommode dachte ich, ich nehme nie wieder einen Schraubendreher in die Hand.
Denn diese Kommode war die teuerste und bescheidenste zum Aufbauen. Dazu kam auch noch, dass die Rückwand der Kommode ca. 0,5 cm falsch ausgesägt war und somit der Aufbau nicht richtig funktioniert hat.

Frei nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ wurde die Rückwand nichtsdestotrotz eingequetscht….
Leider hat dies dazu geführt, dass die obere Schraube ein wenig aus dem Press-Spann-Holz ausgebrochen ist.
Zwar im Schrank drinnen, aber doch sehr ärgerlich, da es sich um ein neues Möbelstück handelt.
Außerdem haben wir den Riss erst gesehen, als nach 3 Stunden Schrauben alles fertig war.

Da baue ich so etwas nicht noch einmal auseinander!!! Bestimmt nicht.
Und dann müsste man das Teil hat wieder in den Originalkarton einpacken und zum Möbelhaus fahren.
Noch mehr Zeitverschwendung und Benzin raus geblasen.

Also schicke ich die Bilder zur Reklamation ein und schaue, was der Hersteller dazu zu sagen hat.

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